Hancock
July 6th, 2008
Cinema time
Diesmal waren wir in Hancock! Es war ein ganz cooler Film. Etwas anders als erwartet, aber durchaus sehenswert und lustig
“Hancock” kommt in allen Bereichen anders daher: Er ist nicht nur nicht ein allseits geliebter Superheld – nein: Action und Charakterstück geben sich hier die Klinke in die Hand. Nach “Jumper”, in dem ein Junge mit Superkräften in seinem Egotrip-Wunderland lebt, ist “Hancock” ein Held wider Willen: Er hat keine Ahnung, wie er zu seiner Fähigkeit gelangt ist, noch weiß er, wie sein Leben früher war. In einem Punkt aber ist er sich sicher: Was der Rest der Menschheit denkt, ist ihm so ziemlich scheißegal. Hancock (Will Smith) ist der einzige Superheld, den die Stadt L.A. aufzubieten weiß, und dennoch hasst sie ihn. Schließlich hinterlässt er bei seinen Rettungsaktionen eine Spur der Verwüstung, für die die Steuerzahler tief in die Tasche greifen müssen. Wäre ja nicht schlimm, aber der versoffene Kerl lebt auch noch wie ein Penner und kann sein Mundwerk nicht zügeln. Als er eines Tages dem PR-Berater Ray (Jason Bateman) das Leben rettet, ist es um Hancock geschehen. Plötzlich hat er einen Gutmenschen an seiner Seite, der ihn auf den Pfad der Tugend zurückführen will. Rays Sohn Aaron (Jae Head) ist total begeistert, und Ehefrau Mary (Charlize Theron) fällt fast vom Glauben ab, denn sie kann diesen Typen nicht ausstehen. Zur Imageaufbesserung schickt Ray Hancock ins Kittchen, damit die widerspenstigen Bürger der Metropole endlich merken, was sie an ihrem Superhelden haben. Und tatsächlich: Die Kriminalität steigt, und die Rufe nach dem Enfant Terrible werden lauter. Frisch gestriegelt und mit geschliffener Zunge macht sich Hancock ans Werk, die Stadt auf Vordermann zu bringen. Doch plötzlich kommen sich Mary und Hancock näher und ungeahnte Dinge geraten ins Rollen…

